Rückblick auf die ausgelaufene Ruder-Saison 2012:
Dieser Sommer, bzw. die ganze Saison von Ostern bis November war anderes als die vorherigen. Zum einen vom Wetter her. Im Großen und Ganzen hatten wir nur eine sehr geringe Anzahl an wirklich warmen Sommer-Freitagen. Das hatte zu Folge, dass unseren (inzwischen nicht mehr ganz so) Neuen noch keine Fahrversuche in Skiffs (Einer-Boote) machen konnten. Da die „Reinfall-Quote“ hier doch zu hoch ist, brauchen wir zum Üben mehrere Wochen warme Temperaturen am Stück. Die hatten wir leider nicht. Aber das soll nicht zu schlimm wirken: Es wird schließlich auch wieder ein Sommer kommen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Je länger man in großen Booten rudert, desto sicherer ist man hinterher im Skiff.
Auch am Decksteiner Weiher hat sich einiges geändert: Die Brücke über den Weiher wird saniert, was uns das Einlassen der Boote erschwert, aber das Rudern zum Glück insgesamt nicht sonderlich beeinträchtigt hat. Wir haben Lösungen gefunden die Boote auch so auf der anderen Seite der Brücke einzulassen und inzwischen hat uns die Stadt ja auch einen neuen Steg gebaut. Nach jetzigem Stand soll die Brücke, wenn wir wieder mit dem Rudern beginnen, fertig sein. Ob das dann wirklich so ist, das ist in Köln ein andere Geschichte.
Aber auch in unserer Bootshalle hat sich etwas getan: Unsere inzwischen fast ausschließlich eingesetzten Vierer-Boote Horst und Hubäät sind im Sommer aus der mehrere Monate dauernden Restauration wieder gekommen und sind wieder in sehr gutem Zustand.
Verlassen hat uns im Sommer Gregory: Er lebt jetzt nach seinem Abitur in Italien, nachdem er lange als Trainer und noch viel länger so beim Rudern mit dabei war.
Abschließend noch zum besonders für uns Trainer wohl erfreulichsten der Saison: Fast alle der neuen Ruderer aus den fünften (inzwischen sechsten) Klassen der KLS und des Schillers, die kurz nach Ostern zu uns gestoßen sind, sind auch jetzt noch regelmäßig – und die meisten wirklich fast jede Woche – mit beim Rudern dabei. Das war in den letzten Jahren bei Weitem nicht so. Wir freuen uns sehr und hoffen auch durch den Winter und danach weiterhin als Gruppe bestehen zu bleiben.
Danken möchte ich auch den Eltern. Sei es das wöchentliche Rein- oder Raustragen der Boote oder auch ein kaputter Bootswagen – immer ist jemand da, der mit anpackt oder anders helfen kann. Vielen Dank für Ihr Engagement!
Wer das Ruder-Jahr noch einmal in Bilder sehen will kann dies auf unserer Galerie Seite tuen.
Jetzt geht’s in die Halle/ nach Rodenkirchen! Alle Infos dazu gibt es nächste Woche in einem extra Beitrag.
^Johannes